tape konkret


„home taping is killing music – and it’s illegal“ war eine Kampagne der Musikindustrie in den 80er Jahren gegen das damals populäre Kopieren von Musik mit Kassettenrekordern.


Denise Ritter greift mit tape konkret diese Praxis auf und wendet sie auf ihre eigenen elektroakustischen Kompositionen an, die sonst nur in ihren Klanginstallationen hörbar sind:


  • Die Künstlerin erstellt kurze Remixe,
  • überspielt diese einzeln und händisch auf Musikkassetten (Tapes)
  • und gestaltet deren Hüllen.

Unterstützt durch

Die jeweilige Stückdauer bestimmt nicht nur die Bandlänge eines Tapes, sondern auch deren Preis.


tape konkret verweist darauf, dass es sich bei allen Stücken um elektroakustische Musik in der Tradition der konkreten Musik (Musique concrète) handelt.


tape konkret verweigert sich den Mechanismen gängigen Musikkonsums (z. B. Streaming) und ist ein Plädoyer für die physische Sinnlichkeit konkreter Kunsterfahrungen und deren Wertigkeit – sei es in Klanginstallationen oder beim Bandsalat.


tape konkret sagt home taping is art – and it’s for sale.

Denise Ritter


Denise Ritter ist Klangkünstlerin.

Ihr Schwerpunkt liegt auf der Realisierung von Klanginstallationen und Klangskulpturen mit elektroakustischen Kompositionen, die ausschließlich auf Audio-Aufnahmen realer Klangsituationen basieren.


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